Herzlich willkommen bei Kohrs-Gitarrenbau!

Ich freue mich, dass Sie sich die Zeit nehmen und mich auf meiner Homepage besuchen.

Ich möchte Ihnen auf diesen Seiten mein Konzept von einer etwas anderen Akustikgitarre näher erläutern. Grundsätzlich sieht dieses Instrument immer noch wie eine normale Gitarre aus. Der gedankliche Ansatz erforderte es jedoch, die traditionelle Konstruktion zu verändern.

Aktuelles
Zunächst möchte ich auf die
Hamburger Gitarrentage 2016
hinweisen. Aus zwei Gründen. Die Hamburger Gitarrentage haben sich über die Jahre durch das unermüdliche Engagement der Initiatoren zu einem bedeutenden Gitarrenfestival entwickelt. Die Mehrzahl von uns, unerfahren in der Organisation eines Festivals kann nur ahnen, was es bedeutet, so ein Ereignis auf den Weg zu bringen. Dafür ganz großen Respekt und viel Vorfreude. Im Rahmen dieses Festivals findet alle zwei Jahre eine Ausstellung in den Räumen des Kulturhofes Dulsberg statt. Dort können sich interessierte Besucher über der aktuellen Stand der Gitarrenbauszene und Zubehör informieren.
Ich habe die Freude darauf hinzuweisen, dass auch ich auf diesem Festival einige Gitarren ausstellen werde.

Der zweite Grund ist die Vorstellung einer dritten Korpusform mit Ansatz am 18. Bund. Um den Instrumenten einen größeren Ton zu ermöglichen, habe ich den Korpus vergrößert. Das Volumen liegt jetzt zwischen einer OM und einer Dreadnought.

Als kleines Zugeständnis an die Traditionalisten baue ich auch Gitarren mit normalem Schalloch. Eine mit 65cm Mensur und Übergang Hals/Korpus am 16.Bund und eine 63 cm Mensur mit Übergang Hals/Korpus am 14. Bund.
Beides mit der vergrößerten Korpusform.
Wieso sieht die Gitarre so aus?
Der Hals-/Korpus-Übergang liegt bei der Akustikgitarre normalerweise am 12. oder 14. Bund. Dies erschwert das Spiel in hohen Lagen erheblich.
Als Spieler einer E-Gitarre ist man daran gewöhnt, in den hohen Lagen mit dem Daumen um den Hals herumzugreifen. Dies gelingt, weil der Halsansatz bei einer E-Gitarre deutlich oberhalb des 14. Bundes erfolgt.
Bei einigen Gitarren gibt es deshalb den sog. Cutaway. Dieser Cutaway erleichtert das Spiel in den hohen Lagen deutlich. Allerdings ist es für mich immer noch nicht dieselbe Mühelosigkeit wie bei einem höher angesetzten Hals.
Deshalb begann ich mit der Konstruktion einer Gitarre mit einem Hals/Korpus-Übergang am 18. Bund. Dies erklärt übrigens auch gleich den etwas ungewöhnlichen Namen. Ist dafür aber leicht zu merken. Und dann auch noch die Schreibweise. Egal, spätestens jetzt werden Sie den Namen nicht mehr vergessen.
Sollte es mir gelingen, Ihre Vorstellung von Akustikgitarren zu erweitern, wäre es mir eine große Freude.
Herzlichst Ihr
Andreas Kohrs

30.9.17