Bei der Holzauswahl für den Korpus habe ich einen klaren Favoriten. Ostindischer Palisander erfüllt alle Anforderungen, die man an eine gute Gitarre stellen kann. Sehr gute Tontrennung, Brillianz und eine leichte Mittenabsenkung bei gleichzeitig ausgeprägten Tiefen prädestinieren dieses Holz für den Bau einer Gitarre mit Hals-/Korpus-Übergang am 18. Bund.

Alternativ verwende ich Ahorn- und Eschenholz.

Für den Steg habe ich einen Favoriten: Cocuswood (brya ebenus). Dieses war das begehrteste Holz im Flötenbau und  prägt den Gitarrenklang durch das spezielle Resonanz- verhalten. Wie so häufig natürlich Geschmackssache. Aus traditionellen Gründen setze ich auch gerne Ebenholz (nicht aus Madagaskar) ein. Das von mir früher gerne benutzte Grenadill verwende ich seit Aufnahme in den Cities-Anhang nicht mehr.

Für das Griffbrett bevorzuge ich Ebenholz (wieder nicht aus Madagaskar). An indischen Palisander verwende ich noch geringe Restbestände. Ansonsten weitere Nicht-Cities Hölzer.  Zur Verstärkung setze ich einen 2-Wege Stahlstab ein.
Der Hals besteht aus afrikanischem Mahagoni.

Mir ist es ein wichtiges Anliegen, dass die Hölzer keinen Handels- oder Transporteinschränkungen unterliegen.

Aufgrund der Aufnahme von ostindischem Palisander in den CITIES Anhang möchte ich darauf hinweisen, das der von mir verwendete ostindische Palisander vor der Aufnahme in den Anhang behördlich registriert wurde.